Vorsätze für 2018 – gibt es nicht, es gibt nur Ziele, die Spaß machen!

Vor einigen Tagen habe ich ziemlich begeistert und dankbar den Artikel von Jana auf feedyourfitness.de gelesen, welche Vorsätze sie für 2018 hat und selber danach viel über meine Vorsätze nachgedacht. Jana hatte ein paar Tage vorher auf Instagram auch ein tolles Podcast empfohlen, was ich förmlich eingeatmet habe:

Podcast-Screenshot

Das Ganze hat mich dann noch mehr zum nachdenken angeregt und ich habe mich gefragt, was ich eigentlich 2018 von mir selber will und wie schwachsinnig es ist, mit diesem wollen. Ich meine, nicht umsonst haben schon unsere Eltern uns immer diesen blöden Satz mit auf den Weg gegeben „Alle, die was wollen, kriegen was auf die Bollen!“ Im Endeffekt haben sie einfach nur Recht, denn dieser permanente Druck, der bei mir sportlich dadurch 2017 häufig entstanden ist, den wollte ich einfach 2018 nicht mehr haben und bin aber genau damit wieder gestartet. Resultat: Ich hatte schon wieder überhaupt keine Lust mehr auf das eine Ziel, das ich als allererstes 2018 erreichen möchte:

BEIM HERMANNSLAUF 2018 GLÜCKLICH UND ZUFRIEDEN INS ZIEL KOMMEN!

Ein kleineres Ziel hätte ich mir natürlich setzen können aber ein bisschen verrückt war ich schon immer. Letztes Jahr ja auch mit der Mitteldistanz und da habe ich am Ende auch enttäuscht und vernünftig einsehen müssen, dass es nicht klappen wird, wenn ich es so machen will, wie ich es versucht habe. Für dieses Jahr gibt es das Vorhaben nicht.

Hermannslauf_Lena

Meine Ziele für 2018 sind daher ZIELE und keine VORSÄTZE, weil mich das Wort irgendwie schon wieder viel zu sehr unter Druck setzt, diese Vorsätze erfüllen zu müssen:

  1. Mehr Laufen! Und dabei ganz viele tolle Läufe mitmachen: Hermannslauf, Nordseelauf, Halbmarathon Bochum, Halbmarathon Bremen …und wer weiß, was mir gefällt oder davon dann auch doch wieder nicht gefällt 😀

  2. Die Triathlon-Wettkämpfe mitmachen, die mir wirklich gut gefallen: Das ist definitiv der Sparkassen-Triathlon in meiner alten Heimat Wesel, der einfach letztes Jahr mein schönster Wettkampf zum Abschluss einer komischen Saison war. Das könnte aber außerdem auch der O-See-Triathlon in Uelzen werden oder auch der Silbersee-Triathlon in Stuhr.

  3. Ein schönes, entspanntes und radintensives Trainingslager mit den Triathlöwen im Harz haben. Ich habe mich nämlich nicht in Bielefeld beim Triathlonverein angemeldet und bin zumindest auf dem Papier meinem alten Verein zugehörig geblieben (dazu beizeiten auch eine ausführliche Begründung!)

  4. YOGA – ich möchte mehr Yoga machen, weil ich da so unglaublich faul bin. UND: Ich will in diesem Jahr unbedingt lernen, einen schönen, geraden, mit Körperspannung getragenen Kopfstand hinzubekommen. Erste Versuche sind katastrophal und gleichen einem auf Kopf stehendem Elefanten im Porzellanladen. Das Beweisvideo zum Elefanten gibts hier.

 

 

 

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